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10.Brett-Prototyp #2 & #3

Das Brett wird in China hergestellt. So gerne ich das alles in Deutschland hätte produzieren lassen, es macht ökonomisch keinen Sinn. Warum? Beide Schichten, aus denen das Spiel besteht, müssen bedruckt werden in schwarz oder weiß. Das würde in Deutschland pro Spiel ungefähr 20,- Euro kosten. Der chinesische Hersteller liefert für 4,20 US-$ pro Spiel. Ich verstehe langsam, wie Weltwirtschaft funktioniert 🙁

Ihr seht auf den Bildern, dass auf der schwarzen Seite deutlich die Holzmaserung durchscheint. Deswegen habe ich um ein schwärzeres Schwarz gebeten, und das ging auch tatsächlich. Die nutzen jetzt ein anderes Druckverfahren – das Ergebnis ist das schwärzere Brett im rechten Bild. Auch hier läuft alles über den Chat bei Alibaba. Ich glaube auf beiden Seiten wird eifrig die Übersetzungssoftware benutzt, aber das Ergebnis zählt, und das sieht gut aus.

Hat mich überzeugt. Man sieht zwar bei gutem Licht und sehr genauem Hinsehen auf der weißen Seite leichte Verfärbungen vom Laser, aber da muss man schon sehr sehr genau hinschauen. Die weiße Seite wackelt auch leicht, wahrscheinlich weil sie nicht ganz ordentlich verklebt wurden. Deswegen wird das Endprodukt eine dickere untere Schicht bekommen. Insgesamt ist das Brett dann 9mm dick und die Ausschnitte 3mm tief (NeunDrei.)

Es gibt allerdings noch eine Sache:

Das Logo ist in diesem Fall einfach gedruckt. Vielleicht wäre ein Prägedruck noch ein bisschen edler. Habe nachgefragt. Soll gehen, mit Lasergravur. Allerdings will ich mir das erst angucken, weil ich den normalen Druck eigentlich schon ziemlich gut finde. Deswegen werde ich noch einen dritten Prototypen aus China kommen lassen, oder mir zumindest die Fotos schicken lassen. Aber ich will auch noch die Ausschnitte ein bisschen anpassen – hier reden wir von der Einheit, die kleiner ist als Millimeter. Zehntel-Millimeter 🙂

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9.Die Spielsteine

Es gibt für jeden Spieler Neun Tipp-Würfel und Drei Interventionsmünzen.

Ich habe bei einem Hersteller in China Prototypen bestellt. Wie macht man das? Naja, ich habe bei Alibaba.com die Suchwörter „wood dice engraving“ eingegeben und losgesucht, verschiedene Hersteller angeschrieben, und mit einem dann letztendlich ins „Geschäft“ gekommen. In China wäre die ganze Sache nämlich deutlich billiger. Ein Prägestempel kostet in China 20,- US-Dollar, in Deutschland 100,- Euro. Schon alleine das macht einen Unterschied von über 1000,- Euro bei den benötigten 12 Prägestempeln.

Ich bin grundsätzlich zufrieden mit der Qualität. Es kommt hinzu, dass auch jeder einzelne Würfel günstiger wäre in China. Da geht es aber nur noch um Cent-Beträge. In Deutschland kostet ein Würfel mit Prägedruck 7,5 Cent. In China 6 Dollar-Cent. Dafür ist aber auch der Versand aus China teurer. Außerdem gibt es da noch eine wichtige Sache: Ich bin nicht zufrieden gewesen mit dem Druck der Münze:

Links der Prägedruck, Rechts handbemalt (Achtung, Verwechslungsgefahr :-))

Der Druck ist leicht schief. Das habe ich gefeedbackt an meinen chinesischen Kontakt. Es läuft alles über den Messenger bei Alibaba. Ich habe auch mal nach einem Videocall gefragt, aber sie fühlen sich wohler, wenn sie mit einer Übersetzungssoftware arbeiten können. Ergebnis: Man kann einen mittigen Druck nicht garantieren, weil jede Holzscheibe per Hand unter die Maschine gelegt wird, und da kann es zu Abweichungen kommen. Also werden die Würfel und Münzen in Deutschland hergestellt. Auch wenn es mehr kostet, am Ende will ich mich nicht ärgern, dass jede zweite Münze schief bedruckt ist.

„Problem“ bei der Bestellung in Deutschland: Die Holzscheiben sind mit 25mm Durchmesser nicht auf Lager. Das heißt es dauert länger als Holzscheiben mit 26mm. Aber erstens eilt es nicht, und zweitens wären sie mit 26mm einfach einen Ticken zu groß.

Holzscheiben mit 26, 25 und 28mm Durchmesser (von links nach rechts)
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8.Der Unendlichkeitswürfel

Der Unendlichkeitswürfel kommt zum Einsatz, wenn ein Spiel Unentschieden endet. Das wird aber nur sehr sehr selten vorkommen.

Auszug aus den Regeln:

§ 9 – Die NeunDrei.Unendlichkeit.

Es ist theoretisch möglich, dass ein NeunDrei.Match unendlich lange dauert. Das Spiel ist also theoretisch unendlich. Genau wie das Universum. Aber Unendlichkeit ist immer nur ein theoretisches Konstrukt, auch die NeunDrei.Unendlichkeit.

§ 9.1 – Der UnendlichkeitsWürfel

Praktisch werden die eben genannten Fälle nur sehr selten eintreten. Alleine schon ein Unentschieden ist extrem unwahrscheinlich.

Ablauf:

Es wird mit dem Unendlichkeitswürfel gewürfelt. Der Gegner tippt, was der Spieler würfelt. Der Gegner setzt dazu einen seiner Tippwürfel mit der 1, 2 oder 3. Wenn der Tipp richtig war, bekommt der Gegner eine punktkugel. Wenn der Tipp falsch war, bekommt der Spieler eine Kugel. Danach wechselt das Würfelrecht. Bis einer drei Punkte Vorsprung hat…..theoretisch bis zur Unendlichkeit.

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7.Der Protoyp

Im Bau dieses Prototypen stecken hunderte Stunden Arbeit (Entwurf, Materialtests, handwerkliches Ungeschick, Montage, Lackierung) und unfassbar viele Nerven (hauptsächlich wegen des handwerklichen Ungeschicks :-).

Dass die Spielsteine in einem Spiel so liegen, ist fast ausgeschlossen. Die Kugeln kommen erst im Laufe des Spiels auf die Dreiecke, pro Punkt eine Kugel. Es gibt 15 Kugeln in einem Spiel, wer 9 hat, gewinnt. Pro Runde gibt es maximal 3 Punkte zu gewinnen. Klingt komplizierter als es ist, aber wenn alle 15 Kugeln im Spiel sind, und noch keiner der Spielsteine auf der „Bank“ sitzt (leere Aussparungen im Bild) dann wäre das sehr seltsam.

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6.Das Modell

Die ersten Materialtests mit Magneten und Stahlkugeln haben funktioniert. Die Deckschicht kann 2-3mm stark werden.

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5.Das NeunDrei.Eck

Das Video aus Folge 6. Das Video mit dem blauen Dreieck, das falsch herum montiert ist. Aber so soll das Spiel aussehen am Ende – noch ohne die Spielsteine und die Punktkugeln.

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4.Die Bilder

Die ersten digitalen Entwürfe.

Der Markenrechtsanwalt hat geschrieben. Die Wortmarke NeunDrei. ist gesichert. „Auf zum Atem!“ (Radioactive Man) Allerdings tut sich ein anderes großes Problem auf: Die Bildrechte für die Fragekarten werden immens teuer, oder sagen wir würden, weil sie so teuer sind, dass wir das anders lösen müssen. Ich brauche eure Hilfe!

Wenn ihr ein gutes Foto von einem berühmten Bauwerk habt und mit eurem Foto Teil von dem Spiel werden wollt, schickt eine Mail an:

bilder@neun-drei.com

Ganz egal, welches berühmte Bauwerk, muss auch nicht megaberühmt sein. Egal ob Golden Gate Bridge, Empire State Building, Pyramiden von Gizeh, Hamburger Michel oder Mailänder Börse, haut einfach mal raus. Nicht jeder hundert Bilder, bitte 😉 nur eure schönsten. So beauties wie das hier:

Die Mailänder Börse mit einer der schönsten Statuen der Welt 🙂 Solche Bilder von auch nur im entferntesten berühmten Gebäude brauche ich von euch.

Das ist natürlich am Ende nur eine der 27 Kategorien im Spiel. Aber fangen wir einfach mal an, und gucken was der Schwarm drauf hat.

Millimeterarbeit.
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3. Der Ursprung

Woher kommt die Idee ein Brettspiel zu erfinden? Das erfahrt ihr in Folge 3. Außerdem werden zwei große Geheimnisse enthüllt, die mit dem Design des Bretts zu tun haben (siehe Bild). Und dann ist da noch die „Flughafen-Legende“ und der Traum einer Weltmeisterschaft.

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2. Patentanwalt

Wo stehen wir gerade? Mehrere Prototypen des Brettspiels sind fertig. Die Kisten für die Fragen werden gerade lackiert. Aber bevor wir damit an die Öffentlichkeit gehen können, muss diese geniale Idee geschützt werden. Doof, dass man Ideen nicht schützen kann. Aber eine Wortmarke kann man schützen, und eine Wortbildmarke, und ein Design. Was das ungefähr kostet, erfahrt ihr in Folge 2.

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1. Prolog

Eine kurze Vorstellung des Projekts. Der Kühler hat ein Spiel erfunden, und geht davon aus, dass er damit in ein paar Jahren mehrfacher Millionär wird.