Brett-Prototyp #2 & #3

Das Brett wird in China hergestellt. So gerne ich das alles in Deutschland hätte produzieren lassen, es macht ökonomisch keinen Sinn. Warum? Beide Schichten, aus denen das Spiel besteht, müssen bedruckt werden in schwarz oder weiß. Das würde in Deutschland pro Spiel ungefähr 20,- Euro kosten. Der chinesische Hersteller liefert für 4,20 US-$ pro Spiel. Ich verstehe langsam, wie Weltwirtschaft funktioniert 🙁

Ihr seht auf den Bildern, dass auf der schwarzen Seite deutlich die Holzmaserung durchscheint. Deswegen habe ich um ein schwärzeres Schwarz gebeten, und das ging auch tatsächlich. Die nutzen jetzt ein anderes Druckverfahren – das Ergebnis ist das schwärzere Brett im rechten Bild. Auch hier läuft alles über den Chat bei Alibaba. Ich glaube auf beiden Seiten wird eifrig die Übersetzungssoftware benutzt, aber das Ergebnis zählt, und das sieht gut aus.

Hat mich überzeugt. Man sieht zwar bei gutem Licht und sehr genauem Hinsehen auf der weißen Seite leichte Verfärbungen vom Laser, aber da muss man schon sehr sehr genau hinschauen. Die weiße Seite wackelt auch leicht, wahrscheinlich weil sie nicht ganz ordentlich verklebt wurden. Deswegen wird das Endprodukt eine dickere untere Schicht bekommen. Insgesamt ist das Brett dann 9mm dick und die Ausschnitte 3mm tief (NeunDrei.)

Es gibt allerdings noch eine Sache:

Das Logo ist in diesem Fall einfach gedruckt. Vielleicht wäre ein Prägedruck noch ein bisschen edler. Habe nachgefragt. Soll gehen, mit Lasergravur. Allerdings will ich mir das erst angucken, weil ich den normalen Druck eigentlich schon ziemlich gut finde. Deswegen werde ich noch einen dritten Prototypen aus China kommen lassen, oder mir zumindest die Fotos schicken lassen. Aber ich will auch noch die Ausschnitte ein bisschen anpassen – hier reden wir von der Einheit, die kleiner ist als Millimeter. Zehntel-Millimeter 🙂

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